vor 1969
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1969
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70er Jahre
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1972
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1973
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1979
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1.1.1983
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1983
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1984
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1990
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1990/1991
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1993
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1995
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1998
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1999
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2000
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Visionen
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"2025"
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Austausch über physische DatenträgerDaten können nur zwischen Rechnern desselben Typs oder Herstellers und nur über physische Datenträger wie Magnetbänder oder Lochkarten transportiert werden. Rechner werden überwiegend für umfangreiche numerische Kalkulationen genutzt. |
ARPANETIn den USA wird vom Advanced Research Projects Agency (ARPA), einer Forschungsbehörde
des amerikanischen Verteidigungsministeriums, das ARPANET gegründet. Ende des Jahres sind 4 Computerzentren miteinander verbunden. |
ARPANET wächst, weitere Netze entstehenMehr und mehr Universitäten und Forschungszentren nutzen das ARPANET. Die Anzahl der unterschiedlichen Rechner und Betriebssyteme, die ins ARPANET wollen wächst dadurch ständig. Parallel entstehen neue Netze (z.B. ALOHANET auf Hawaii, Daten werden per Radiowellen übermittelt). Der Wunsch die Netze zu vernetzen ("Internetworking") führt zum "INTERNET Program". |
E-Mail, @Das @-Zeichen, auch "Klammeraffe" genannt (und heutzutage "ät" gesprochen) wird von einem Programmierer (Ray Tomlinson) bei der Entwicklung als Trennzeichen für E-Mail-Adressen eingesetzt. Die Legende sagt, das er das @-Zeichen nur verwendet hat, weil es das am seltensten beutzte Zeichen auf der Tastatur war. |
"INTERNET Program" wird gegründet,
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USENET entstehtDas USENET entsteht, eine Art elektronisches schwarzes Brett mit Diskussionsgruppen zu allen möglichen Themen. Der Zugang zum USENET ist auch mit Einzelrechnern möglich, die nicht mit ARPANET verbunden sind. JedeR TeilnehmerIn kann Nachrichten schreiben, die dann für alle anderen lesbar und kommentierbar sind. Dadurch entsteht ein Diskussionsforum, das sehr schnell wächst und eine Unterteilung in hierarchisch strukturierte Interessengruppen ("Newsgroups") nötig macht. Heute gibt es über 15.000 solcher Foren. |
ARPANET auf TCP/IP umgestelltDas ARPANET wird vollständig auf TCP/IP umgestellt. Manche halten diesen Tag für die "Geburtsstunde" des Internets. |
Amerikanisches Militär gründet sich neues NetzDie zunehmende zivile Nutzung und Offenheit des ARPANET bewegt das Miliär dazu, ein neues "eigenes" Netz für sich zu gründen - das Milnet. Das ARPANET bleibt den WissenschaftlerInnen. |
NSFNET wird gegründetVor allem um die großen Supercomputer mehr Forschenden in den USA zugänglich zu machen wird das NSFNET gegründet.Es baut auf der bestehenden Infrastruktur des ARPANET auf. TCP/IP bleibt als Datenübertragungsprotokoll. |
ARPANET wird überflüssigSchon 1988 hatte das NSFNET größere Kapazitäten als das ARPANET entwickelt. Daher entscheidet die ARPA 1990 die Hardware abzubauen. Da das NSFNET alle Funktionen übernimmt, macht das für die meisten BenutzerInnen keinen Unterschied. |
Am CERN entstehen die Grundlagen des WWWAm Genfer Hochenergieforschungszentrum CERN entwickelt der britische Informatiker Tim Berners-Lee mit einigen KollegInnen einen neuen Weg wissenschftliche Dokumente online sichtbar zu machen. Mit strukturierbarem Text, der Möglichkeit Grafiken in Dokumente einzubinden und vor allem mit der Idee der Vernetzung von Dokumenten über "Hyperlinks" entsteht das World Wide Web. Ein neues Dateiformat (HTML) und ein neues Protokoll (HTTP) entstehen. |
Webbrowser Mosaic frei verfügbarMosaic - als frei verfügbarer Webbrowser für grafische Benutzeroberflächen - findet Verbreitung. Das Wachstum des WWW beginnt. |
WWW wichtigster Dienst im InternetDer bisher mit Abstand führende FTP-Datentransfer wird vom HTTP-Datenaufkommen deutlich überrundet. Die ersten Zeitungen, die sich auf das Internet spezialisiert haben, erscheinen. |
10,4% der EinwohnerInnen Deutschlands surfenDie Internet-Nutzung in Deutschland hat laut der ARD/ZDF-Online-Studie Allerdings sind (laut derselben Studie) 70% der Onlinernutzer berufstätig, 72% männlich, 62% formal hochgebildet und 63% zwischen 20 und 39 Jahren alt - nicht gerade ein Querschnitt durch die Bevölkerungspyramide. |
Ca. 260 Millionen Menschen nutzen das InternetLaut einer Studie der amerikanischen Firma Computer
Industry Almanac Inc. Davon leben - laut derselben Studie - allerdings 110 Millionen in den USA. Die sogenannten "Industrienationen" sind überproportional vertreten. |
28,6% der bundesdeutschen Erwachsenen surfenIm Frühjahr 2000 surfen laut der ARD/ZDF-Online-Studie Die Kosten für die Domain und Online-Zeiten sinken permanent. Gleichzeitig setzt sich der Trend der vergangenen Jahre das Internet kommerziell nutzbar zu machen weiter fort: "e-commerce" oder "e-" als Wortanhängsel an verschiedenen Begriffen scheint das Schlagwort der Jahre 1999/2000 zu werden. |
Alltagsnutzung des Internet2002: Nach Schätzungen werden über 490 Millionen Menschen das Internet nutzen. 2005: Ca. 12% der Weltbevölkerung sollen im Internet unterwegs sein (über 765 Millionen Menschen). |
"Geteilte" Festplatten onlineMit Hilfe eines Programmes ("Peer-to-Peer-Applikation" (P2P)) wird der eigene Rechner zuhause zum "Server". "Private" Festplatten können von anderen genutzt werden (z.B. "Gnutella"). |
Immer gezieltere WerbungSchon heute ist es möglich - sogar ohne weitergehende Informationen, entsprechend z.B. der Abfragebegriffe in einer Suchmaschine "gezielt" Werbung nach vermuteten Interessen auf Web-Seiten einzublenden. Durch sogenannte "NutzerInnen-Profile" wird versucht Informationen (z.B. über die in letzter Zeit besuchten Seiten) Personen zuzuordnen, um dann entsprechende Themen auszuwählen. Persönliche Daten sind eine Ware. |
Zielgruppe KinderKinder verbringen viel Zeit vor dem Fernseher und dem PC - und in Zukunft auch online? Kinderschutzsoftware soll Kinder vor bestimmten Informationen behüten, bzw. Ihnen eine Begrenzung (zeitlich und des Informationsangebotes) setzen. |
Der Netz-PCEin Netz-PC startet sozusagen nur "online". Betriebssystem und Programme werden nach Bedarf aus dem Netz geladen, Arbeitsergebnisse werden im Netz abgelegt. |
Einkaufen onlineIm Netz einzukaufen ist heute schon möglich, aber die rechtlichen Regelungen hinken dem länderübergreifenden Netz noch weit hinterher. Auch hier werden mit besseren Datenübertragungsraten erheblich Veränderungen erwartet: Virtuelle 3-D-Räume und -Produktansichten, Avatare (virtuelle Abbildungen) die Ein- und Verkäufer repräsentieren, personalisierte Angebote, die auf dem bisherigen Nutzungs- und Einkaufsverhalten basieren ... |
Such- und NachrichtenrobotsIm Internet die gewünschten Informationen zu finden - sogar wenn bekannt ist, daß sie online stehen - kann sich zum Marathon auswachsen. Wahrscheinlich ist, daß in naher Zukunft Programme die Suche übernehmen. Eine Suchroutine wird mit entsprechenden Parametern "gefüttert" und präsentiert die Ergebnisse (z.B. eine Nachrichtenauswahl zum Frühstück). |
Video-Konferenzen und Internet-Telefonie,
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Sprachein- und -ausgabeIntensiv wird am sprachgesteuerten Computer gearbeitet. Die Tastatur könnte für die Alltagsarbeiten überflüssig werden. |
Virtuelle RealitätenNoch ist das Netz - trotz Bildern, Ton, Video und Animation - weitgehend textorientiert. Doch mit schnellerer Datenübermittlung ist es möglich virtuelle Abbildungen zu schaffen, in denen die UserInnen sich "bewegen" können. |
Das Netz entwickelt sichDas Internet entwickelt sich so schnell, das die Folgen kaum eingeschätzt werden können. Typisches Beispiel dafür sind die rechtlichen Regelungen, die der Entwicklung immer hinterherhinken. Informations-, Kommunikations-, Arbeits- und Lernstrukturen aber auch nationale und politische Strukturen verändern sich durch das Internet. |
Zukunft
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